Photovoltaik

Photovoltaik

Eine Photovoltaikanlage nutzt die Kraft der Sonne um mit Solarzellen elektrischen Gleichstrom zu erzeugen. Meist werden sie auf Gebäudedächern, Garagen und Carports angebracht. Neuere Systeme erlauben auch die Integration in das Dach oder in die Fassade bis hin zu solaren Dachziegeln. Im Haushalt benötigen wir in Deutschland generell Wechselstrom. Somit ist ein Wechselrichter ein wichtiges Bestandteil der Photovoltaikanlage und wandelt den generierten Gleichstrom in den im Haushalt erforderlichen Wechselstrom um. Der selbsterzeugte Strom kann sofort als Eigenverbrauch im Haus verwendet werden. Unter Eigenverbrauch versteht man die Menge des selbsterzeugen Stroms, die im eigenen Haushalt verbraucht wird. Ohne Stromspeicher beträgt der Eigenverbrauchsanteil bei einer vom Fachmann ausgelegten Anlage in etwa 30 bis 40 Prozent. Der restliche Strom wird gegen eine Einspeisevergütung ins öffentliche Netz eingespeist. Nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) erhalten Betreiber einer Photovoltaikanlage eine Vergütung für die Einspeisung, die für 20 Jahre ab Inanspruchnahme garantiert wird. Wirtschaftlich sinnvoll ist demzufolge, mit verbrauchsoptimierten Photovoltaikanlagen den Eigenverbrauch bestmöglich abzudecken.

Bei den Modulen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Hersteller und Qualitätskriterien. Generell kann zwischen monokristallinen und polykristallinen Photovoltaik-Modulen unterschieden werden. Besonders häufig kommen polykristalline Module zum Einsatz und bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die monokristallinen Module sind aufgrund eines höheren Wirkungsgrades entsprechend teurer. Maßgebliche Kennwerte einer Photovoltaikanlage sind neben der Leistung insbesondere auch der Eigenverbrauch und der erreichte Autarkiegrad. Das Wechselspiel aus diesen drei Faktoren im Bezug zur Gesamtinvestition unter Berücksichtigung steuerlicher Aspekte und ggf. staatlichen Fördermöglichkeiten wie z.B. zinsgünstige KFW-Darlehen und Tilgungszuschüsse, entscheidet letztendlich über die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die Kosten einer wirtschaftlichen Photovoltaikanlage sind also von der Größe und Auslegung abhängig. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kann man jedoch mit einer Investition zwischen 10.000 und 15.000 Euro rechnen. Die Größe der Anlage sollte auf Ihren Strombedarf (Jahresverbrauch) und die mögliche Anschaffung eines Stromspeichers abgestimmt sein. Erfahren Sie bei uns mehr zum Thema Photovoltaik und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Datum

22. Januar 2015

Tags

Photovoltaik

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